Runnismus, die Religion des Laufens — wieso?
Vergangener Mittwoch war kein normaler Mittwoch. Es war ein Twittwoch. Und an diesem Twittwoch habe ich meine Pläne erstmals öffentlich angekündigt, eine neue Weltreligion zu gründen.
Dieses bescheidene Vorhaben muss ich etwas erklären, bevor ich als Verrückter empfunden werde. Kann aber sein, dass es trotzdem passiert.
Erstens: Ich laufe gern. Und beim Laufen habe ich Zeit nachzudenken. Laufen gibt seelische Ruhe; beim Laufen erscheinen mir oft einfache Antworten zu schwierigen Fragen; aus der Gemeinschaft der Läufer habe ich viel gelernt. Ich denke, Laufen hat viele Ähnlichkeiten mit einer Religion.
Zweitens: Ich teile gerne die Freuden des Laufens mit anderen. Viele empfinden das Laufen als langweilig, als aufwendig, als eine Bürde. Bevor ich zum Läufer wurde, ging es mir genauso. Muss aber nicht sein! Jetzt ist Laufen für mich Abwechslung, eine Quelle zur Kraft, zur Freiheit. Laufen ist eine Gabe.
Drittens: Ich glaube, die sozialen Medien ermöglichen die Verbreitung derartiger Gedanken. Durch meine Arbeit bin ich mit modernen Netzwerkzeugen konfrontiert und bekannt worden; die Menschenkontakte, die dadurch entstehen, sind unschlagbar in sowohl Quantität als Qualität.
Also habe ich mich dazu entschieden, die obigen Gedanken zu kombinieren. Nähere Erklärungen zu meinem Vorhaben habe ich vergangenen Mittwoch bei der #Twittwoch-Veranstaltung bei der Niederlassung in München gegeben, was auch gefilmt worden ist.
Mal sehen, was dabei rauskommt.
- Runnismus bei Twitter: http://twitter.com/Runnismus
- Film zum Runnismus (11 Min 16 Sek): http://de.sevenload.com/videos/wJgciWB-Twittwoch-Muenchen-Vortrag-2-Runnismus
- Film zum Münchner Stadtlauf (9 Min 16 Sek): http://blogs.arno.fi/efib/2009/07/07/der-rasende-reporter-mit-dem-mittendrin-video-vom-munchner-stadtlauf-2862009/